Sonntag, 29. Mai 2011

Timeless´ T-a-V-N zum Mitmachen - Teil 4

Heute habe ich mal wieder mit Teil 4 von Timeless wunderbarem Nähprojekt weitergemacht. Also Appliziervlies und Innenfutter in Ditte schwarz ausgeschnitten.
Beim Appliziervlies musste ich jeweils an den Oberseiten der Seitenteile ca. 1cm weglassen, weil die Gesamtbreite der Vlieseline mit 90 cm leider nicht ganz ausgereicht hat. Da die Teile ja auch noch umgenäht werden, hoffe ich einfach mal, dass das nicht so schlimm ist.
Das Innen-Innenfutter ist jetzt das einzige Teil, das noch fehlt, aber das befindet sich gerade zum Trocknen auf der Leine, bevor es meinen Schneidekünsten zum Opfer fallen wird :D

Appliziervlies - links und rechts ein wenig zu kurz,
also bei der Tasche jeweils oben
 
Ditte schwarz


Dann habe ich mich entschlossen, meiner Tasche auch noch Innentaschen zu gönnen. Es gab da mal so einen Satz in irgendeiner Werbung, der auch voll auf mich zutrifft: "Ich verliere sogar Dinge in meiner Handtasche!"
Nun wird das ja nicht gerade eine Handtasche, aber in einer größeren Tasche ist die Verlustgefahr vermutlich noch höher.
Also habe ich aus den beiden Malena-Stoffen jeweils ein Taschenstück in 30 mal 20cm ausgeschnitten (fertig dann ca. 20 mal 15 cm) und auf den Ditte schwarz genäht. Die eine Tasche habe ich dann einmal unterteilt, die andere dreimal, also für Handy und Stifte und so.

 
Ditte mit Taschen


Tasche mit drei Zwischennähten, also vier "Fächern"


Tasche mit einer Zwischennaht, also zwei "Fächern"

Vor allem die untere Innentasche scheint nicht so ganz gerade geworden zu sein, aber ich habe so überhaupt keine Lust, alles noch mal aufzumachen. :(
Und wenn es nachher innen ist, wird es hoffentlich nicht mehr auffallen. Es werden ja wohl nicht allzuviele Leute IN meine Tasche schauen :P

 

Samstag, 28. Mai 2011

Teddybär + Tasche? = Teddybär-Tasche!

Bei den vielen Taschen-Posts und den dabei immer wieder auftauchenden Teddybären-Kommentaren fiel es mir wieder ein: aus meiner Teddybären-Sammel-Sturm-und-Drang-Zeit habe ich noch folgendes Modell:


Ledertasche mit Teddybär


Sogar das Innenfutter ist ein Teddybär-Stoff
 
Hier mal ein wenig von oben fotografiert


Ich muss natürlich zugeben, dass ich sie im wirklichen Leben kaum getragen habe. Nur bei Teddybär-Events wie Bären-Börsen und so ....

 

Freitag, 27. Mai 2011

Timeless´ T-a-V-N zum Mitmachen - Teil 3

Ein Stückchen von Teil 4 dieses wunderbaren Nähprojekts habe ich endlich geschafft.

Die 7 Streifen sind nun aneinandergenäht und ich habe sie auch brav gebügelt.

 
Das "fertige" Gesamtwerk 

Poldi bestaunt die Farbvielfalt ...

... während Leo sich als Taschenboden nützlich macht


Mal etwas näher aufgenommen


Einige Nähte scheinen mir doch ein wenig aus der Spur gelaufen zu sein. Vielleicht sollte ich meine beiden Helferlein etwas besser einarbeiten :P

Als nächstes muss ich dann wohl mal die anderen vielen Stoffe zuschneiden. Schließlich will ich Teil 4 ordentlich abgearbeitet haben, wenn Timeless aus ihrem wohlverdienten Urlaub zurück ist.

 

Sonntag, 22. Mai 2011

Timeless´ Taschen-aus-Vierecken-Nähprojekt zum Mitmachen - Teil 2

So, inzwischen habe ich Teil 3 von Timeless´ Nähprojekt erledigt. Also 7 Querstreifen zusammengenäht und gebügelt.

Das sieht dann so aus:




Und das Muster stimmt auf jeden Fall noch mit dem Puzzlefoto von heute Nachmittag überein.
Das ist doch schon mal was.

Und daisy hat inzwischen auch ihre Taschen-Näharbeiten gepostet: das virtuelle Nähkränzchen.

Einfach super so eine Nährunde im Netz. Dankeschön Timeless!!!

Timeless´ Taschen-aus-Vierecken-Nähprojekt zum Mitmachen - Teil 1

Timeless hat hier ein tolles Nähprojekt begonnen, bei dem Näh-Legastheniker wie ich es hoffentlich schaffen können, selbst eine Tasche zu nähen.

Es macht schon riesigen Spaß. Bislang habe ich 27 quadratische (hoffentlich!) Stoffvierecke ausgeschnitten. Unter verschärtften Bedingungen, weil meine bestellten Stopperpunkte leider noch nicht bei mir eingetroffen sind.

Und dann habe ich die Taschen-Vierecke gepuzzlet. Das hier sind die bunten Ergebnisse:


Gepuzzlet unter Poldis Aufsicht


Umgepuzzlet unter Leos "Is mir doch egal, was du da machst,
wenn ich sowieso nicht mitspielen darf!"

Als Stoffe habe ich ausgewählt:

MALENA bunt (mit den Karos drauf)
MALENA rosa (mit dem kleinen Blumenmuster)
GUNILLA bunt (schwarz mit bunten Pflanzenteilen)
SUSANNA Dreiecke (weiß mit Dreiecken)

Gute Besserung

Allen Katzen dieser Welt, denen es gesundheitlich nicht so gut geht, wünschen Leo, Poldi und ich gute Besserung!






Das gilt ganz besonders für die süße kleine Izzy :D

Was bin ich?

Dieses Bilderrätsel des Schnellzeichners Stefan Wirkus habe ich am Donnerstag geschenkt bekommen.

Und ihr sollt nun raten, was es darstellt.


Ich denke, es ist nicht allzu schwierig. Aber wer es als erstes errät, wird mein Held bzw. meine Heldin sein.

Zu gewinnen gibt es leider nichts, vor allem nicht das Bild!

Dienstag, 17. Mai 2011

Auf der Donau

Anfang April war ich ein paar Tage auf der schönen blauen Donau unterwegs. Mit einem Schiff natürlich. Die eigentliche Fahrtroute war Passau-Wien-Budapest-Bratislava-Krems-Melk-Passau.
Budapest konnten wir dann leider nicht mit dem Schiff anlaufen, weil einen Tag vor unserer Abfahrt eine Schleuse kurz vor Budapest durch ein anderes Schiff beschädigt worden war. Also wurde der Aufenthalt in Wien und Bratislava verlängert und Budapest von Bratislava aus mit dem Bus erobert.


Das Schiff


Unser Schiff war die AROSA RIVA (links), hier neben ihrem Schwesterschiff AROSA MIA. Die Schiffe lagen oft gemeinsam an einem Liegeplatz, so dass man durch das vordere Schiff durchgehen musste, um auf das hintere zu gelangen. Das funktioniert bzw. ist bei maximal 3 Schiffen nebeneinander erlaubt.



Die schöne Vorderansicht.



Die Kabine mit französichem Balkon. Cool. Man konnte bei offener Tür immer so schön das Plätschern der Donau hören. Wunderbar beruhigend. Und sorgte für schöne Träume.


Wien

In Wien gab es eine Stadtrundfahrt am Tag und eine bei Nacht mit anschließendem Heurigenbesuch.



Schloss Belvedere. Man beachte den schönen blauen Himmel, passend zur schönen blauen Donau. Solch ein Postkartenwetter hatten wir die ganze Reise über.



Die Ställe der spanischen Hofreitschule (Hofburg), hier zwei aufmerksame Lippizaner ...



...und hier ein seeehr müder.



Das erste Hundertwasserhaus Wiens, erbaut 1983-1985 ...



... und das Hundertwasser-Besucherklo im Hundertwasser-Village gegenüber. Konnte man für 1 Euro benutzen. Die meisten Toiletten auf deutschen Bahnhöfen sind teurer und nicht halb so bunt.



Wien bei Nacht von oben. Wenn ich´s nicht wüsste, würde ich´s auch nicht glauben.


Budapest
(ausgesprochen Budapäscht)

Mit dem Bus von Bratislava in 3 Stunden hingefahren, dann eine Stadtrundfahrt - natürlich auch im Bus - zwischendurch Míttagessen und abends mit dem Bus in auch gut 3 Stunden zurück. Also mit dem Schiff wäre es sicherlich angenehmer gewesen, aber was hilft´s.


Links (westlich) der Donau Buda, rechts (östlich) der Donau Pest, also Päscht.




Das Széchenyi-Bad. Ein Thermalbad mit einer 75° heißen Thermalquelle, in dem man auch im Winter draußen baden kann. Unter einer wärmenden Dampfglocke sozusagen.



Die Matthiaskirche (Mátyás templom), etwas beschnitten, weil sich leider fremde Personen an den unteren Bildrand geschmuggelt hatten.


Bratislava

Diesmal gab es zur Abwechslung einen Stadtrundgang, denn in der Innenstadt von Bratislava sind PKW, LKW und Busse bis auf wenige Zeiten (z. B. zum Be- und Entladen) verboten.



Die deutsche Botschaft, denn man weiß ja schließlich nie...



Man at Work. Der Gute hat früher immer den Frauen unter die Röcke geschaut. Wäre heute nicht mehr ganz so einfach, wo doch so viele Frauen Hosen tragen...



Fußgängerleitsystem für tagsüber mit Krönchen auf dem Boden....



... und für nachts. Da werden Laserstrahlen durch diese Röhren geleitet und an Straßenecken mit Spiegeln an den Häusern um die Ecken gelenkt.



Und für die doch noch nicht ganz so sommerlichen Temperaturen etwas Zubehör mit Kuschelfaktor. Gab´s in jedem Straßencafé. Rote waren auch zu finden. Sollten dem einen oder der anderen bekannt vorkommen.


Krems und Melk

Am vorletzen Tag haben wir in Krems angelegt, sind mit dem Bus durch die Wachau nach Melk gefahren und konnten dort wieder auf unser Schiff, das zwischenzeitlich auf der Donau an uns vorbeigefahren war.



Blauer Turm der Stiftskirche Dürnstein vor ebenso blauem Hiimmel. In Dürnstein waren übrigens im Dreißigjährigen Krieg böööse Schwedenschnittchen zugange. Kann man sich das vorstellen?



AROSA RIVA und MIA ohne uns auf dem Weg nach Melk.



Bibliothek des Benediktinerklosters Stift Melk. Die Führung durch dieses Kloster war sooo spannend und schön, dass wir sie bereits nach wenigen Minuten verlassen mussten. Man konnte sich auch alleine was anschauen. War besser so.



Blick auf die Stadt Melk vom Kloster aus.



Durch den eingesparten Klosterrundgang hatten wir nachher noch ausgiebig Zeit, uns in der Stadt Melk bei Wieser mit Marillenlikör, gerösteten Marillenkernen in Schokolade und ... und ... und ... einzudecken. Und das Beste war, man konnte alles probieren.


Am nächsten Morgen um 7 Uhr erreichten wir Passau wieder und eine wunderschöne Reise war leider, leider viel zu schnell zu 
Ende



Samstag, 14. Mai 2011

Bäuche



Wenn meine Katzen schon mal ihre Kuschelbäuche zeigen, muss ich euch an diesem Ereignis natürlich teilhaben lassen:

Leos zarter Bauch

 
Poldis zarter Bauch


Nochmal Leo



Und nochmal Poldi


Offensichtlich sind sie auch Bauch-Zwillinge.

Samstag, 7. Mai 2011

Bärenpfote-Nadelkissen

Wie beim Post Balu versprochen, hier nun das Nadelkissen. Das war ebenfalls eine Idee aus dem Teddycollege und man braucht diesmal nur 3 Teile. Einmal die Fußsohle und zweimal das Fußseitenteil.

Schnitt-Teile

Seitenteile seitlich zusammennähen, Fußsohle unten einfügen, wenden, das Füßchen füllen und oben zunähen.

Umdrehen, so dass die Fußsohle oben ist, und fertig ist das Nadelkissen.




Von oben ...


... und von der Seite

Das Pfötchen ist ca. 10 cm lang und 4-5 cm hoch und wiegt flotte 200 Gramm. Das liegt an der Füllung, die aus Sand (aus dem Tierbedarfsladen, aber keine Katzenstreu!) besteht. Dieser Sand soll die Nadeln schön scharf halten :D

Vielleicht bringen Bärenpfoten ja auch Glück?

Donnerstag, 5. Mai 2011

Bärin Emma

Jetzt widme ich mich mal einer echten Bärin, die mir sehr ans Herz gewachsen ist. Sie ist quasi mein "Patenkind".

Im Gegensatz zu meinen Teddybären lebt sie natürlich nicht bei mir :o
Sie hat ein wunderbares Zuhause im Alternativen Bärenpark Worbis in Thüringen gefunden. Alle Bären, die dort aufgenommen werden, haben ein ziemlich hartes Schicksal hinter sich.
Emma wurde zum Beispiel im Berner Bärengraben geboren und mit zwei Jahren an eine Schweizer Erlebnisgastronomie weitergereicht. Dort hat sie acht Jahre gemeinsam mit Bär Max in einer 36 m² großen Betongrube "gelebt", bis beide 2000 nach Worbis kamen.

Durch meine Leidenschaft für Teddybären bin ich 2003 auf den Bärenpark aufmerksam geworden und habe dann eine Patenschaft für Emma übernommen. Die Unterstützung kommt natürlich auch den anderen Bären, Wölfen und was sich da sonst noch so tummelt zu Gute. Aber man entscheidet sich für einen Bären und bekommt dann auch eine Patenschaftsurkunde mit einem Foto des/der Auserwählten.

Ein Bild meiner "Auserwählten"


Emma im Bärenpark Worbis
Und das hier ist ihr Kumpel Max

Max auf der faulen Bärenhaut

Die beiden hängen immer noch sehr aneinander. Wer sie allerdings mal in ihrer früheren Umgebung sehen möchte, müsste dann hier oder hier schauen. Das Bild ist zu schrecklich, um es hier direkt zu posten.

"Meine" Emma jedenfalls finde ich total entzückend. Und ihr?


PS: Falls ihr mal in der Gegend seid, ein Ausflug mit Familie in den Bärenpark lohnt sich auf jeden Fall. Das ist eine tolle und spannende Anlage. Es gibt seit einiger Zeit noch einen weiteren Bärenpark im Schwarzwald, in Bad Rippoldsau-Schapbach, falls das jemand kennt. Ich kenne ihn noch nicht persönlich, wette aber, dass auch der sich lohnt.

Mittwoch, 4. Mai 2011

Katzen am Set

Genau genommen müsste es heißen Katzen auf dem Set, nämlich auf dem Tischset. Und noch genauer genommen haben die beiden genau dort genau gar nichts verloren. Und das wissen sie auch. Eigentlich.
Aber kaum den Rücken zugedreht...
Die beiden denken vermutlich, dass sie in meinem Küchenfilm eine Statistenrolle bekommen haben.
Vergesst es, Jungs!

Ich haben ihnen natürlich zum 637. - aber keineswegs letzten - Mal erklärt, dass der Tisch noch immer verbotene Zone ist. Aber nicht, bevor ich sie mit der Kamera erwischt hatte:


Leo (rechts) & Poldi (bleibt ja nur noch links)

Ich könnte ihnen natürlich das Bild als Beweisfoto bei zukünftigen Erziehungsversuchen vorlegen. Oder gleich ein Fotoalbum anlegen mit "das dürft ihr" bzw. "das dürft ihr nicht", wobei Letzteres sicherlich überwiegen würde.
Aber würde das irgendwas nützen? Wohl kaum :o

Dienstag, 3. Mai 2011

College-Bär Balu

Meinen allerersten Post widme ich einem meiner Lieblingsbären: Balu. Einigen von euch wird er sicherlich bekannt vorkommen. Ich unterstelle jetzt einfach mal, dass es "euchs" geben wird. :P

Meine ersten Versuche der Teddybäranfertigung liegen schon Urzeiten zurück. 1990 war es. Und versucht jetzt bitte nicht, mein horrendes Alter rechnerisch zu ermitteln. Wird eh zu wenig.
Das war seiner Zeit ein Kurs in einem Bastelgeschäft in Hannover, den ich mit meiner damaligen zukünftigen Schwägerin besucht habe. Ja genau, inzwischen ist sie es :D
Aber ich will euch jetzt nicht die ganze Geschichte meiner Teddyherstellungsvergangenheit erzählen, vielleicht später mal....

Also kleiner Zeitsprung. Ganze 17 Jahre später habe ich entdeckt, dass es ein Teddy-College gibt. Ja, da staunt ihr, was? Die Leitung hatte und hat noch immer eine Teddybärenkünstlerin namens Margarete Nedballa.
Von dem Wunsch beseelt, meine Teddynähkünste zu perfektionieren, habe ich mich also dort zum Fernstudium angemeldet. Es waren isngesamt 6 Blöcke. Dauer ein gutes halbes Jahr, also etwa ein Semester um es in der studentischen Fachsprache auszudrücken.

Und der erste im Studium erschaffene Bär war Balu. Natürlich entstand er aus der Summe seiner Teile. Hier sind mal die Teile zu sehen. Nicht alle, da man die meisten doppelt oder gar vierfach ausschneiden musste.


Für usszeschnigge - wie die Kölner sagen würden


Und das ist dann die Summe der Teile, nachdem man sie aus Mohair ausgeschnitten und zusammengenäht, Gelenke eingefügt, gestopft, zugenäht, rasiert, bestickt und mit Knopfaugen (nein, nicht aus Knöpfen!) versehen hat:


Balu, anfangs noch ein wenig nackig um den Kopf rum

Irgendwann gab es dann auch noch den Tipp, was man aus Socken so zaubern kann, z. B. Mützchen. Also alte Teddy-Socke her (ja, ich habe früher auch mal Teddy-Socken getragen, von der übrigen Kleidung wollen wir jetzt mal nicht sprechen :P ), Rand umgeschlagen, zwei Löcher für die Ohren reingeschnitten, Knoten in die Sockenspitze gemacht und Glöckchen dran. Und fertig war das Balu-Socken-Mützchen.


Balu als stolzer Socken-Mützen-Träger

Und wie gut ihm das gefällt, kann man hier sehen:


So gut, dass er Bäume ausreißen könnte. Oder zumindest Blümchen angucken....